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Istanbul – die faszinierende Stadt am Bosporus

Endlich kann ich euch über meine Reise nach Istanbul erzählen. Schon lange hatte ich den Wunsch, diese beeindruckende Stadt zu entdecken. Nicht wegen den Moscheen und den bunten Kacheln, sondern die heutige Türkei und ihren Lifestyle kennenzulernen.

Deshalb ist es mir wichtig, nicht die traditionellen Orte der Touristen zu besuchen, sondern die Seitengässchen dieser wunderschönen Stadt zu besuchen. Zu meinem Erstaunen habe ich auf meiner Reise kaum ein einziges Kopftuch gesehen – eher Frauen, die sogar ziemlich kurze Röcke trugen, Geschäftsfrauen im Hosenanzug und Frauen, die ihren türkischen Mann auf der Straße klein gemacht haben. Für mich mal was ganz anderes, denn eigentlich hatte ich das Gefühl, dass dort der Mann herrscht.

Als ich am Flughafen ankam, wurde ich von einem einheimischen Shuttle abgeholt und zum Hotel gebracht. Ich sag euch, das war eine abenteuerliche Reise, denn Anschnallen im Auto gibt es dort nicht. Kinder springen hinten auf der Kofferraumabdeckung herum, während der Vater bei 120km/h die Spur mit 2 weiteren Autos teilt. Dort gilt, wer das größere Auto hat, hat Vorrang und von Bremsen hat man dort auch noch nichts gehört – man hupt einfach und fährt drauf zu. Für uns Europäer unvorstellbar. Nach guten 2 Stunden Fahrt kam ich total durchnässt vor Angstschweiß und festkrallend in den Sitz im 4 Sterne Hotel „PARMA Hotel Taksim“ an. Das zum Glück einen super Wellnessbereich hatte, um sich nach dieser Fahrt zu entspannen. Aber vergesst bitte eure Badekappen nicht, denn sonst sieht es mit dem Zutritt im Schwimmbad etwas schlecht aus.

Nicht umsonst habe ich ein Hotel in der Nähe der Einkaufsstraße „Istiklal Caddesi“ in Beyoglu (sorry für die Ausschreibung, aber mein Laptop hat österr. Tastatur) gebucht, denn wie ihr vielleicht schon wisst, bin ich eine Shoppingqueen!

Mit dem Laufen hab ich es nicht so, deshalb habe ich die tolle Straßentram auf der Istiklal Caddesi genommen, die mich vom Taksim Platz zum Tünnel, nicht unbedingt sehr schnell, aber beeindruckend brachte. Von dort aus gibt es viele kleine Gassen, wie die Galip Dede Cadessi, der Straße mit den vielen Musikalienhändler und alternativ Geschäften. Dort fand ich viele kleine Cafés, um meinen allzu beliebten türkischen Apfel Tee zu trinken. Keine nervigen Entertainer, die versuchen dich in ihr Geschäft zu locken, dort gastieren eher die modernen Istanbuler, und kaum Deutsche, die man sonst überall auf der Welt findet.

Nach einigen Gesprächen mit einer Cafebesitzerin, die übrigens ein T-Shirt einer Salzburger Transportfirma  trug, konnte ich herausfinden, wo einige Jungdesigner sich ansiedelten. In der Serdar-i Ekrem Sok findet man Außergewöhnliches. Von altmodischen Fotoapparaten bis zu Modedesigner und exklusiven Schmuckläden findet man dort Istanbuls hippster Geschäfte und ich mitten drin.

Bei Arzu Kaprol www.arzukaprol.com fand ich ein paar wunderschöne Kleider, die ich kaum noch ausziehen wollte. Ich hab euch ein paar Bilder bei meinen Social Media Plattformen online gestellt.

Aber bei Studio Galata musste ich zuschlagen, feinste Seide, tolle Stoffe aus reiner Baumwolle und super Schnitte von den Designern BIS WEAR Istanbul Reyhan Ertürk und Yasemin Özeri, die edle Looks entwerfen. www.yaseminozeri.com und www.biswear.com.tr

Auch den Grand Bazar wollte ich mir nicht entgehen lassen, aber noch nicht mal betreten, wurde ich schon in den ersten Shop hineingeschleust und in hintere Räume entführt, um dort gefälschte Produkte total überteuert kaufen zu können. Dort muss man wirklich verhandlungssicher sein, wenn man beabsichtigt etwas zu kaufen. Mich zog es dann schon eher in die Stadtteile Tesvikiye und Nasantasi, wo man die schicken Geschäfte von internationalen Modelabels findet. Jedoch nicht zum Shoppen sondern um ein schmeckendes Lunch einnehmen zu können und bei einer der international begehrten türkischen Modedesignerin Atila Kutoglu vorbei zu schauen.

Abwechslungsreiche Tage in den Nebenstraßen Istanbuls, von der Galata Brücke zum Galata Turm hinauf zum Taksim Platz und in den Stadteils Taksim, wo sich zahlreiche Hotels und Restaurants befinden, habe ich leider nur wenige Stadtteile kennengelernt. Wenn ihr mehr über meine edlen Nightlife Abende in Istanbul lesen möchtet, dann bleibt dran und wartet auf meinen 3. Teil von meiner Istanbul Reise.

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Travel-Check Istanbul – Teil 1

Hey meine Lieben, auch bei mir heißt es Koffer packen. Diesmal reise ich nicht an den Strand der Türkei, sondern in eine Stadt, die mich schon seit längerer Zeit begeistert – Istanbul!

Istanbul steht für Kultur-Zusammenstoß von Europa und Asien. Diese Stadt hat viele Gesichter – sie ist modern und doch traditionell. Ich habe eher ein Auge auf die unzähligen Designer geworfen, die in Istanbul ihre Heimat haben. Einige von Ihnen werde ich aufsuchen und euch auf dem Laufenden halten, was ich Neues entdecke.

Jetzt heißt es erstmal Koffer packen – und damit bin ich schon sehr gestresst. Und meine anderen Familienmitglieder auch! Die bleiben zwar hier, aber helfen mir fleißig beim Kofferpacken – deshalb werde ich vermutlich über die 20kg liegen. Also nochmal alles raus und neu packen.

Nicht vergessen: Mein rosa Bikini, meine Inskin Sonnencreme, mein Seiden Jäckchen von Pepe, eine helle Bluse von Maison & Scotch, dazu eine kurze Hose, Sonnenbrille, Pass und vieles mehr.

Zwischendurch Google ich hin und wieder im Internet nach tollen Kaffees, Restaurants, Shoppingmöglichkeiten und Insider Tipps. Wir wohnen in einem 4Sterne Hotel in Taksim, einem Stadtteil, wo sehr viele touristische Möglichkeiten in der Nähe sind. Ein alter Studienkollege aus Los Angeles lebt in Istanbul, er hat mir einige Tipps gegeben, wie das Cafe „Pas Coffee House“ oder den Vintage-Markt in Beyoglu. Gerade im Zentrum Istanbuls arbeiten Kreative am neuen Modebild der Türkei. Denn die Industrie lebt zwar noch, aber ist kein so großer Bestandteil mehr. In den Vierteln Tesvikiye und Nisantasi verstecken sich so manche Ateliers von tollen Modedesigner.

Özlem Süer, eine der Favoritinnen der Istanbuler Gesellschaft, kreiert dort ihre aufwendigen Kleider. Nur ein paar Häuserblocks weiter sprechen die Schwestern Ezra und Tuba Cetin mit ihrem Label Bashqua vor allem ein junges Publikum an. Und Nej-Designerin, Nejla Güvenc plant mit einem Stil aus experimentellen Schnitten und überraschenden Details gerade die Expansion ins Ausland. Um Inspirationen für mein eigenes Labels zu finden, muss ich also die türkischen Modemacher aufsuchen… ich bin so gespannt, wie es weiter geht auf meiner Reise. Bleibt dabei und helft mir mit euren Kommentaren, die richtigen Schnitte für euch mitzubringen.

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Beachblond gefällig?

Ich bin zwar blond aber nicht blöd. Deshalb zeige ich euch heute einige Tipps, die euer blondes Haar aufhellt ohne es zu schädigen. Schädliche Haarfärbemittel sind nicht mehr im Trend, Natur pur muss her und einfach muss es sein.

Uns so geht es:

Ihr nehmt Kamille aus der Apotheke oder Drogerie oder 7 Teebeutel und übergießt sie mit kochendem Wasser. Lasst den Tee 20 Minuten ziehen bis er abgekühlt ist und verteilt das Kamillenwasser in eurem Haar.

Ihr müsst wissen, dass Kamille eine tolle Haar Kur ist, deshalb braucht ihr den Sud nicht auswaschen. Wiederholt das hin und wieder und es wird bei jeden Mal heller.

Ein zweiter Tipp, Zitrone.

In jeder Damenzeitschrift liest man, dass diese Zitrusfrucht als Aufheller gut geeignet ist. Ich habe es ausprobiert und siehe da, es hat funktioniert. Und so habe ich es gemacht:

Feuchtet euer Haar mit lauwarmen Wasser an (Zitronensäure dringt in aufgeweichtes Haar besser ein), knetet den frisch gepressten Zitronensaft in das Haar. Lasst es am besten in der Sonne trocknen, dass verstärkt den Effekt. Anschließend wascht ihr alles mit lauwarmen Wasser aus.

Da ihr auf natürliche Weise euer Haar bleicht, müsst ihr mehr Geduld haben, denn es dauert viel länger. Jedoch greifen die Naturprodukte euer Haar nicht so aggressiv an, wie Wasserstoffperoxid und somit könnt ihr den Gang ruhig mehrmals durchführen.

Viel Spaß dabei!

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Altkleider müssen nicht weggeworfen werden

Ja ich bin eine von denen, die gerne Second Hand trägt. Warum? Weil ich mich nicht von den tollen Stücken meiner verstorbenen Oma trennen möchte. Und wisst ihr was, diese Stücke sind gerade voll „IN“.

Schlaghosen, weit ausgestellte Röcke und Oberteile hatte man schon in den 80iger Jahren getragen und sind mir auf meiner Stadttour wieder in die Arme gefallen. „Toll dachte ich, da hab ich noch welche in meinem Kleiderschrank, irgendwo ganz weit hinten“.

Und tatsächlich ich fand eine Schlaghose meiner Oma und dazu ein einfaches weitausgestelltes Hemd – dass ich euch zeigen möchte.

Ausmisten ist nicht immer zwingend

In Österreich fallen geschätzte 80.000 Tonnen Altkleider jährlich an! Da stell ich mir die Frage, wie viel Kleider brauchen wir wirklich, wenn wir so viel wegwerfen können?

Wäre es nicht besser, man behält sich „alte (ich meine nicht abgenutzte) Teile auf und verstaut sie erstmal für einige Zeit im Speicher? Diese Frage machte ich wahr und verstaute erstmal alle Kleidungsstücke in Kartons. Nun hatte ich nicht mehr jeden Morgen die lästige Auseinandersetzung was ich anziehen soll, da mein Kleiderschrank um einiges geschrumpft war. Ich brauche wesentlich weniger Zeit zum Anziehen, lebe nachhaltiger und bin nicht verantwortlich für den vielen Müll, den die Altkleiderentsorgung produziert.

Ich freue mich immer wieder, wenn ich nach Monaten oder Jahren wieder einzelne Stücke aus den Kartons hole und sie mit neuen wenigen Klamotten kombinieren kann.

Versucht es doch mal aus, und unterstützt dabei unsere Umwelt.

Klein, aber fein

Klein, aber fein!

Früher habe ich unter meiner Größe von nicht mal 1,55m gelitten. Doch heute liebe ich mich so wie ich bin! Warum? Ich habe durch kleine Tricks gelernt, Größe zu machen.

Dazu habe ich all meine flachen Schuhe erstmals nach hinten geschoben. Es war die Zeit der High Heels angesagt. Aber nicht jeder Schuh macht ein langes schlankes Bein. Bis ich einen High Heel mit Spitze probiert habe. Dieser verlängert durch seine Passform optisch das Bein und schmälert die Form von dickeren Wanden. Dieser in schwarz wurde mein absoluter „Must have Shoe“. Es gibt ihn auch als flachen Schuh – der dieses Jahr absolut trendy ist.

Wer gerne Hosen trägt, sollte auf skinny Modelle ausweichen, die mit ihrer Passform eine tolle Figur formt. Super auch für Mädels, die ihre Problemzonen im unteren Teil kaschieren möchten. Weite Hosen tragen auf und machen den Körper optisch kleiner, deshalb Finger weg, wenn man klein und rundlicher ist.

Ich liebe Röcke! Sie kann man immer gut zu tragen, ob kurz oder lang, da kommt es nur auf den Schuh drauf an  – spitz und hoch muss er sein.

Ein absoluter Favorit dieses Jahres sind weite Oberteile, auf sie will ich nicht verzichten. Jedoch sollte ich aufpassen, dass ich untenrum enge Hosen oder Röcke trage, um nicht wie ein „Sack“ auszusehen. Deshalb empfehle ich eher enggeschnittene Shirts oder Pullover zu tragen.

Auch die Taschenform muss gut ausgewählt werden, da empfehle ich lieber kleinere Clutches.
Wenn du Fragen hast, kannst du mich gerne unter meiner Mail kontaktieren und ich helfe dir bei deinem Stil.

Altes weiss streichen

Altes – kann modern wirken

Seit Jahren befasse mich mit Inneneinrichtung, denn wir sind in den letzten Jahren ziemlich viel umhergezogen und somit mussten wir uns auf viele Gegebenheiten einstellen.  Von urig-alt bis modern-stylisch.

Die ersten Jahre in meiner österreichischen Heimat Kitzbühel lebten wir in einem über hundert Jahre alten Haus. Es befand sich mitten der Altstadt, jedoch war der Stil sehr tirolerisch. Holzstube, Holzküche, alte Holzböden und Deckenmansarden. Alles war Holz. Das erdrückte über die Jahre und machte die Räume sehr dunkel. Schwere Vorhänge gaben dem Raum noch mehr Druck.

Als ich damals in das Haus einzog, konnte ich meinem Mann ein Jahr später ermutigen, die Holzmansarden und die Holzküche, die schon sehr heruntergekommen war in weiß zu streichen. Der Hausgang mit seinen dunklen Türstöcken wurde hell und freundlich. Die Zimmer bekamen einen ganz anderen Eindruck und die Wandfarben kamen besser zur Geltung.

In der Küche strichen wir alle Schränke mit einem weißen Holzlack, dazu eine leicht gräuliche Wandfarbe und es hatte was „skandinavisches“ an sich. Die Küche wirkte plötzlich größer und heller. Dazu kaufte ich bunte Sitzkissen und Geschirrtücher, die je nach Laune und Jahreszeit abgestimmt werden konnten.

Das Wohnzimmer bekam einen hellen leichten Vorhang und die Mansarde wurde weiß, somit kam der alte Holzboden zur Geltung. Wir hatten damals ein weißes Sofa und einen weißen Couchtisch, der auf einem großen Kuhfell stand. Die Kissen hielten wir in hellgrau und der Raum bekam einen freundlichen Ausdruck. Mit weiß kann man so viel kombinieren und je nach Stimmung kauft man sich günstig ein paar kleine farbige Interiorstücke.

Traut euch ruhig alte Werkskunst zeitgemäß umzuwandeln, wenn ihr euch nicht ganz davon trennen möchte!
Wir fühlten uns, als wären wir in ein neues Haus gezogen!