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Kitzbühel als Blogger Ort

Seit 9 Jahren lebe ich nun hier in Kitzbühel und damals war es super als Deutsche zu sagen, “ich lebe in Kitzbühel”. Denn der Tiroler Ort hat eine wahnsinnige Anziehungskraft durch seine Legenden des Skifahrens. Doch wie ist der Alltag einer Bloggerin in Kitzbühel?

“In Kitzbühel steppt der Bär”, aber das nur ganze 6 Wochen im Jahr. Von Weihnachten bis Hahnenkamm Rennen, danach wird es in der 8.000 Einwohner Stadt wieder ruhiger. Diese 6 Wochen nutzen alle Unternehmer, um das Geschäft Ihres Lebens zu machen, denn dann spielt Geld keine Rolle. Von reichen Scheichen aus dem Nahosten, bis Russen und nicht zu vergessen, den deutschen Zweitwohnsitzlern tummelt sich alles in der kleinen Gamsstadt. In dieser Zeit gibt es viel zu erzählen und die Gerüchteküche prodelt gerade so. An jeder Straßenkreuzung stehen die Paparazzis auf Schnappschuss-Verfolgungsjagd und von den 200.000 verkauften Bentleys fahren mindestens die Hälfte durch Kitzbühel, um bei Rosi´s Sonnbergstuben oder den Kitzbüheler Modelabels wie Frauenschuh und Helmut Eder einen Besuch abzustatten.

Der Kitzbühler Toursiverband zählt da nur noch seine positiven Zahlen.

Doch was geschieht nach Ostern? Von einem Tag auf den anderen, sind die Straßen leer, man trifft nur alte einsäßige Kitzbühler, die ihren morgendlichen Kaffee im Praxmair oder im Bergsinn einnehmen und sich erzählen, wie froh sie sind, dass wieder Ruhe einkehrt. Meine Spaziergänge fühlen sich plötzlich einsam an, die Bordsteinkanten sind hochgeklappt und die Restaurants sind zu. Irgendwie ist man froh, dass es jetzt ruhiger ist,  aber es ist erschütternd, denn dann merkt man den Lauf der Zeit, die deutlich zeigt, dass die Gamstadt kaum noch  Bewohner hat. Durch ihre hohen Mietpreise und den erschreckenden Quadratmeterpreisen von durchschnittlich 500Euro/1qm für ein Grundstück, ist es für “normale” Menschen kaum noch leistbar.

Von Ende März bis Anfang Juni ist tote Hose in Kitzbühel

Wer Ruhe von der Großstadt sucht, sollte von März bis Juni kommen, denn da kann man sicher sein, dass man kaum jemanden in dem Tiroler Ort findet. Von einigen vereinzelten Wanderfreaks, die den Wilden Kaiser mit Turnschuhen besteigen wollen, um auch mal die Bergrettung zu alamieren, bis hin zu Busreisenden, die sich lieber im Schulpausenhof ihre Jause auspacken und verköstigen, um sich danach den eh schon günstigen Kaffee im Beluna gönnen zu können, gibt es hier nicht viel Attraktionen von denen ich euch erzählen kann.

Dieses Wochenende fängt es mit der traditionellen Oldtimer-Ralley in Kitzbühel wieder an. Dort tummeln sich die Alt-Auto-Freaks mit ihren hohen CO2 Ausstoß Mobilen im Stadl und begutachten die heißen Miniröckchen der Beifahrerinnen. Bei einer gemütlichen Tour durch die Kitzbühler Alpen, bei meist immer verregneten Wetter, erhöhen sie den Emissionsausstoß derart, dass die ASFINAG in Kufstein die Höchstgeschwindigkeit auf 100km/h runtersetzen muss und die Berufspendler von Kitzbühel nach Innsbruck nochmal eine ganze Stunde länger unterweges sind für die 90km.

Gefolgt von der AlpenRalley ist die Tristkogel Challenge, wo sich die sportlichen Atlethen mit ihren sexy engen Sporthöserl in einen spektakulären Massenstart stürzen, um dann mit Rad und Alpin Ausrüstung auf 2000 Höhenmeter die Ellbogen ausfahren, um seine Konkurrenz hinter sich zu lassen.

Also ich persönlich liebe den Juli und August in Kitzbühel, von tollen OpenAir Konzerten mit namhaften Künstlern, leider kein Hansi Hinterseer mehr, aber das ist eine andere Geschichte, bis hin zur bekannten Almrausch Party, wo sich Menschen aus Rosenheim, München und Wien auf den Weg machen, um in Kitzbühel auch dabei gewesen zu sein. Denn bei Rosi´s AlmrauschParty auf der Bichlalm ist für trendige Lifestyle People ein absoluter “Must to be” Place. Und nicht zuletzt am nächsten Tag, beim traditionellen Kitzbühler Jahrmarkt die verschwitzen Dirndl und Lederhosen, nochmals beim Bierkrügerl stemmen völligst zu versauen. Einfach geil!

Mein Geheimtipp ist da die Hornköpflhüttn auf dem Kitzbühler Horn, wo man bei einem tollen PanoramaBlick über die Alpen feinste Schmankerl verkosten kann. Der einzige Haken – man muss ca. 30min quer Feld ein mit Kompass Richtung Süd/Osten übers Hornköpfl steigen. Oder auf den Bichlhof, wo es die besten Schnitzel in der ganzen Umgebung gibt, der zwischen Oberndorf und Reith liegt, wo man sehr heimelig von der Bauernfamilie bewirtet wird.

Von Juni bis September zeigt sich jedes Wochenende Kitzbühel von der besten Seite. Ob sportlich, traditionell oder trendy, Triathlon, Radrennen, HarleyDavidson Treffen oder Kunsttage, alles dabei für Jedermann. Gerne berichte ich in meinem Blog über weitere Highlights in Kitzbühel. Seid gespannt!

Kitzbühel als Bloggerort so interessant, so amüsant, altmodisch und heimatliebend aber doch a bissl trendy!

 

 

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Kinder als Lehrer des Lebens

Der Mai ist für mich ein Monat für meine Kinder, nicht nur weil sie viele freie Tage haben und die Pfingstferien bevorstehen, nein weil sie es wert sind, dass ich Ihnen viel Aufmerksamkeit gebe, denn sie wachsen so schnell.

In den vergangenen Wochen habe ich mich immer mehr dabei erwischt zu sagen, dass sie super anstrengend sind und ich war ziemlich genervt, wenn sie ganz normale Fragen gestellt haben. Und plötzlich muss ich als Mutter ein ganz hartes STOPP machen. Denn nicht meine Kinder sind nervig, sondern mein momentaner Stress und die wenige Aufmerksamtkeit, die ich in den letzten Wochen meinen Kindern gegenüber geben habe.

Diese wilden, kleinen, unzähmbaren Kinder, die einfach nicht still sitzen können und deren Fragen niemals enden, lehren mich jeden Tag aufs´s Neue. Heute dürfen Kinder nicht mehr wirklich Kinder sein, sie müssen schon mit 3 Jahren Anstand und Ordnung lernen, dass fängt schon im Kindergarten an, mit Hand geben und still sitzen bleiben.
Wir Erwachsene meinen, wir müssen über unsere Kinder bestimmen, was sie anziehen sollen, wie sie sich benehmen müssen, wenn man Essen geht. Und nur Richtlinien und Einschränkungen schon im kleinsten Alter.

Aber wenn wir unsere Kinder genau betrachten, sind sie uns um einiges vorraus. Sie leben im Hier und Jetzt. Sie wollen einfach nur akzeptiert und geliebt werden. Wenn wir Ihnen diese einfachen Sachen jeden Tag geben, dann wachsen unsere Kinder glücklich und weniger gestresst auf. Sicher gehören Grenzen dazu und eine bestimmte Konsequenz, aber wenn wir uns betrachten, geben wir viel zu viele Konsequenzen schon auf.

Wenn ich meine Kinder wirklich beobachte und dann sehe ich dass sie keine Ängste kennen, wenn wir Ihnen nicht andauernd einreden würden, was nicht alles passieren kann.

Wieder erkennen, was wirklich wichtig ist

So schenken mir meine Kinder eine der wertvollsten Erfahrungen – sie öffnen mein Herz, führen mir vor Augen, was wirklich wichtig ist. Zeit miteinander, sich selbst lieben und gemeinsam miteinander auf Abenteuerreise gehen. Gemeinsam beweinen wir den Verlust von Milchzähnen, lachen über lustige Spiele. Ich lerne wieder, dass man hinfallen und aufstehen kann, mit blutigen Knien und einem lachen im Gesicht; dass man trotzdem weiter rennt und sich nicht aus lauter Angst aus allen Spielen heraushält.

Es ist nicht kalkulierbar was kommt – das Leben wirft uns die Zutaten hin, und was wir daraus machen, kann gut oder schlecht sein; ein Grund zum Jammern oder Anlass zur Freude. Doch was genau es wird, liegt allein an uns, was wir daraus machen. Sie lehren mir im Hier und Jetzt zu leben und die Gedanken an die Sorgen von morgen, sind vertane Zeit.

Danke dass ich das Glück habe, zwei so tolle Kinder zu haben, die mir soviel fürs Leben lehren.

Stefanie Heckl

Deine Grenzen bestimmst du selbst

Hallo meine Lieben,

ich habe lange nichts von mir hören lassen. Lag daran, dass ich gerade für mich ein Experiment ausprobiere, dass mich zu einer Erkenntnis bringt, dass man heutzutage ganz klar an seine Grenzen kommt.

Als Autorin, Journalistin und Bloggerin arbeite ich hauptsächlich freiberuflich von daheim aus, was mir den Einblick in das Leben meiner Leser nur schwer macht, die meist Teilzeit- oder Vollzeit arbeiten müssen. Deshalb habe ich mich letztes Jahr dafür entschlossen, einmal wieder in das Angestelltenverhältnis einzutauchen. Damit ich mein Umfeld besser verstehen kann, um bessere Lösungsvorschläge für den Alltag empfehlen zu können.

Doch was mich da erwarteet, muss ich sagen, Hut ab, für alle berufstätigen Mütter, die ihren Lebensunterhalt selber bestreiten müssen. Es ist einfach zu sagen, und meist hört man es von den Männern: “du bist ja nur zuhause und hast ja nur einen Halbtagsjob”. Aber genau dieses kleine Wort mit 3 Buchstaben “nur”, hat soviel Auswirkung und soviele Hürden im Alltag, die kaum jemand sieht, der nicht mitten drin steckt.

Und das probierte ich aus…

Angepackt an meinem eigenem Ego, möchte ich mir selbst etwas beweisen, denn ich, wie auch die meisten anderen Frauen sind oder waren gestrebt von Erfolg im Leben. Als Mutter zweier Kinder, fängt mein Alltag meist um 6 Uhr morgens an. Kinder fertig machen, wegbringen, Hund spazieren gehen, zwischendurch schnell einen Kaffee to go trinken. Während ich die Betten ausschüttel und die Couch noch von den gestrigen Salzstangen befreie, überleg ich mir was ich für das Mittagessen auftauen könnte, was schnell geht. Makeup ins Gesicht, um meine kleinen Fältchen zu verbergen, High Heels an und ab in die Arbeit, damit ich pünktlich erscheine. Im Gegensatz zu meinem Mann, der sich um 6:30 Uhr anzieht und ins Auto steigt, erledige ich schon bedeutsam mehr in dieser Zeit.

In der Arbeit angekommen, will man ein Gutes Bild vermitteln, denn das ist heutzutage die Hauptpriorität um einen guten Job zu bekommen. Dort wartet meist ein Vorgesetzter mit tausend Aufgaben, die am liebsten gestern schon erledigt werden sollten. Puh und das nennen, die meisten mal einen guten Start in den Tag…

Und so stürze ich mich in den Mount Everst von Akten und Lagerarbeiten. Da ich leider keine Raucherin bin, hab ich mir hin und wieder schon mal überlegt anzufangen, um mal kurz einen an der frischen Luft “Durchzuziehen”.

Nach der Arbeit wünschen mir alle einen erholsamen Feierabend. Davon kann ICH nicht reden, denn jetzt heißt es Kinder abholen, Hund spazieren gehen, ein schnelles Abendessen, Kinder baden, was nicht immer ohne Diskussionen abläuft, Bett bringen und noch Rituale durchführen, die jeder Kinderpsychologe empfiehlt. Meine Freundinnen fragen oft, ob ich die Sendung um 20.15 Uhr angesehen habe, jedoch muss ich zugeben, dass ich es kaum noch bis 20.15 Uhr schaffe wach zu bleiben. So sehr nimmt mich ein gewöhnlicher Alltag her.

Nach einigen Wochen merke ich eindeutig meine Grenzen und stelle mir wirklich die Frage, wo soll das in Zukunft hingehen?? Ich glaube das fast jede Mutter diese paar Zeilen versteht und mitfühlen kann und deshalb möchte ich mich dafür einsetzen – eine gute Lösung zu finden, wie wir besser mit unserem kurzen Leben haushalten können, um es wertvoller zu machen.

Ich bin nach diesem Experiment wirklich froh, dass ich meinen Lebensunterhalt selbst bestimmen kann und von keinem Angestelltenverhältnis abhängig bin. Somit fühle ich mich freier und deshalb biete ich jeden an, der mehr von seinem Leben haben möchte, ein Coaching um selbst sein Leben in die Hand zu nehmen.

Jeder hat Grenzen, und jeder bestimmt, wie weit andere an diese Grenzen treten dürfen. Beachte aber, wenn du an deine Grenzen angelangt bist, solltest du was ändern.

 

 

 

 

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Stark durch den Tag

Hey meine Lieben ich habe lange nichts von mir hören lassen. Es lag daran, dass ich als Social Media Manager für ein Unternehmen tätig bin, dass mir wenig Zeit für meinen Blog gibt. Aber ich hab wieder was für euch…

Kennst du das Gefühl, der Alltag hat dich aufgefressen? Du bist in einer Dauerschleife und alles ist tot langweilig und du könntest eigentlich nur noch schlafen? Ohja ich kenne das Gefühl sehr gut! Gerade als berufstätige Mutter zweier Kinder gehört “Trouble” zur Tagesordnung. Wo ich früher cool war und drüber stand, bin ich heute gerade nach der Arbeit ziemlich erschöpft.
Deshalb ein paar kleine Tipps für den Alltag:

1. Beschäftige deine Gedanken sinnvoll und vorallem positiv. Packe unerwünschte Gedanken geistig in einen Safe und verschließe ihn sehr gut. Es ändert zwar nichts an deinen Problemen, aber es durchbricht die Gedankenschleife.

2. Sei dir bewusst, dass Gefühle täuschen können. Warum fühlst du dich schlecht? Hast du wirklich einen Grund dazu? Musst du an dir was ändern oder nur an den Gedanken? Versuche gute Musik zu hören, die dir gute Laune bereitet.

3. Sorge für Stimmungsaufhellung – etwa durch Bewegung. Seit ich meinen Hund “Sami” habe, geht es mir mental besser. Aber auch die Umstellung der Ernährung bringt Schwung in deinen Alltag. Ich mache 2mal im Jahr eine Darmreinigung durch ausgewählte Lebensmittel. Hilft tatsächlich. UND vorallem Selbstfürsorge (Was brauche ich wirklich, damit es mir gut geht?). Versuche dir diese Frage zu beantworten und es umzusetzen. Hilft Wunder.

Einfach einmal ausprobieren und mir mitteilen, ob es dir persönlich etwas gebracht hat. Viel Spaß

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Das arme Kitzbühel

Als gebürtige Ingolstädterin, lebende Münchnerin bis ich meinen Mann vor 9 Jahren kennengelernt habe und dann Kitzbühlerin wurde, muss ich schon sagen, dass was man in den Weihnachtswochen in Kitzbühel erleben kann, ist echt eine Story wert.

Die Tage vor Weihnachten habe auch ich noch viele Besorgungen zu machen und obwohl es die Stille Zeit des Jahres wäre, meine ich in der 8000 Einwohner Stadt Kitzbühels ich wäre in München am Stachus. Durch die kleine Fußgängerzone Kitzbühels, wo ich meist bei meinen Besorgungen 3mal den gleichen Bekannten treffe und ich das Gefühl habe, die Läden hätten wegen mir offen, musste ich mich diese Tage durch das Gedränge von teuren Fellmänteln und Louis Vuitton Taschen drängen, als wäre ich in einer Millionen Einwohner Stadt.

An der Kasse stehend, wo mich oft die Verkäuferin zu einem kleinen Tratsch einlädt, werde ich diesmal von gestressten „Ich bin was Besseres“ Besuchern nach vorne gedrückt, wo Ihnen die Verkäuferin die Ware nicht schnell genug über den Scanner ziehen kann. Ich schicke Ihr noch schnell einen lieben Gruß zu Weihnachten rüber und übermittle ihr das Gefühl, sie ist trotzdem super!

In meinem Auto angekommen, um meine Kinder von der Schule abzuholen muss ich feststellen, die errichteten Parkplätze, für Eltern, die Ihre Kleinen abholen möchten, sind von Autokennzeichen vollgestellt, deren Fahrer wohl alle ihre Brillen vergessen hatten, denn die Schilder dort kann man gut erkennen, dass dort kein Parken erlaubt ist. Nach 3 Runden ums Stadl ruft mich ein netter Arbeiter her, ich dürfte seine Zufahrt kurz benützen, um mein Kind zu holen. Da habe ich wohl echt Glück gehabt, noch einen netten Menschen zu finden.

Kitz & Glamour

Der Umsatz steigt und die Kassen klingeln im Dezember und Jänner. Wo Rosi´s Sonnbergstuben boomt und die Wirtin kaum noch eine Stimme hat, wo man beim Tomschi in Hochkitzbühel nur von Moncler Jacken, Pelzen und coolen Sonnenbrillen umgeben ist, und man als jahrelanger Gast nicht mal mehr einen Barhocker bekommt, geschweige denn im Country Club als „Nicht-Mitlgied“ keinen Kaffee trinken darf. Wo im Take5 die Wodka Flaschen bestellt werden und man auf ein einfaches Bier 45 Minuten warten muss. Und wo die Verkäuferinnen & Kellner sich blöd anreden lassen müssen, obwohl sie momentan keinen freien Tag mehr hatten, sieht man doch in Kitzbühel bei jeden ein Lächeln!!!

Positiveres Leben – Teil 2

Lade Deine Energie wieder auf

Oft glauben wir, dass wir nur etwas leisten können, wenn wir alles geben und uns selbst überfordern. Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, wenn Du die Tatsache in Betracht ziehst, dass Überforderung uns nur langsamer werden lässt, indem sie all unsere Kraft raubt. Auch wenn sich Stress nicht immer vermeiden lässt, so können wir dennoch Techniken einsetzen, die uns helfen, unsere Energie wiederherzustellen und uns aufzuladen.

Eines meiner großartigen Werkzeuge hierfür ist zweimal am Tag eine Pause einzulegen und mal nichts zu tun. Sich hinzulegen, Beine nach oben und einfach da sitzen oder liegen und sich wahrnehmen. Kein Buch lesen, kein Handy und keine Musik hören. Keine Gespräche führen. So einfach, aber doch relativ schwierig.Wenn man sich genau beobachtet, dann setzt man sich in der Mittagspause zwar hin, aber durchgehend tut man was dabei. Ich habe es erst lernen müssen und glaubt mir, ich habe 3 Monate gebraucht um mal eine Stunde nichts zu tun, und sich mit mir zu beschäftigen.

Wenn dein Stresszustand höher ist und dir die 10 Minuten 2x am Tag nichts bringen, dann solltest du umbedingt am Wochenende es auf eine gesamte Stunde am Stück ausweiten. Wenn du das schaffst, bist du gut und dein Leben wird ruhiger!!!

Hinzu ist es wichtig, sich selbst wahrzunehmen, im Alltag übergeht man sehr oft sein inneres Gefühl. Frag dich morgens beim Aufstehen: Wie geht es mir heute auf emotionaler, körperlicher und geistiger Ebene? Pflicht dabei ist, Worte wie “gut”, “passt schon” und “schlecht” NICHT zu benutzen. Als zweites fragt ihr euren Partner, wie es ihm heute geht? Und lernt ihn durch diese 3 Fragen besser kennen.

WAS GIBT ES DENN BESSERES, UM SEIN LEBEN WAHRZUNEHMEN!?

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Erfolg im Leben – Teil 1

Mein Leben ist ein gutes Beispiel, wenn ich euch zeigen möchte, dass es IMMER positiv weiter geht.

Oft stand ich in meinem jungen Jahren schon da und hatte richtig Pech. Manchmal dachte ich mir, es kann doch nicht sein, dass es schon wieder mich trifft? Warum passiert immer mir etwas?

Diese Fragen musste ich letztes Jahr für mich klären! Und zu welchem Ergebnis ich gekommen bin, dass möchte ich euch hier in meinem Beitrag erläutern.

Die meisten Menschen – mich eingeschlossen – verbringen viel Zeit damit, sich darauf zu konzentrieren, was sie falsch machen. Oft ist uns das gar nicht bewusst. Würde ein anderer so mit uns umgehen, wie wir es ständig mit uns tun, würden wir ihm die Freundschaft kündigen.

Wer hat sich nicht mal dabei ertappt, zu denken: “du bist nicht gut genug”? Ich hatte das oft.

Vielleicht empfindest Du ein schwaches Gefühl der Unsicherheit, kannst es aber nicht definieren woher es kommt. Oder vielleicht empfindest Du Wut, Frust oder Enttäuschung? Die momentanen Medien verstärken unsere Gefühle. Es scheint, als hätten wir uns daran gewöhnt, uns auf das Negative zu konzentrieren, stets auf der Suche nach einer Menge Fehlern. Und wir finden immer eine Menge Fehler.

Also beschloss ich mich nur noch darauf zu konzentrieren, was ich richtig mache. Und kaum hatte ich einige Minuten damit verbracht, mich mit den positiven Seiten meines Lebens zu beschäftigen hat sich mein Tonfall und mein schlechtes Gefühl verringert. Ja ich wurde sogar glücklich an den Gedanken, dass ich doch nicht so schlecht war, als ich dachte.

Obwohl diese Übung leicht zu sein scheint, ist sie keine naheliegende Wahl. Unser Ego hat uns davon überzeugt, dass es sicher ist, sich auf das Negative zu konzentrieren, und dass wir dabeibleiben müssen, um produktiv zu sein, um weiterzukommen. In Wahrheit trifft das Gegenteil ein.

In den Augenblick, indem wir anfangen, uns selbst zu gut zu finden und uns auf unsere Erfolge konzentrieren, fangen wir an zu leben.

ES IST ALSO ZEIT, SICH AUF DAS POSITIVE IN DEINEM LEBEN ZU KONZENTRIEREN

Fang damit an, im Alltag eine Pause einzulegen und dabei aufzuschreiben, was Du gut kannst. Sei nicht schüchtern. Und erst recht nicht bescheiden. Gib ruhig ein wenig vor Dir selbst an. Dann steck diese Liste ein und schau sie Dir an, wenn Du mal wieder an dir zweifelst. Füge im Laufe des Tages was hinzu, was du heute gut gemacht hast und vorallem genieße es dich gut zu fühlen.

Bald brauchst Du die Liste nicht mehr und Du fängst an, dich toll zu finden, weil nur postive Dinge auf deiner Liste stehen. Bei dieser Übung geht es darum, dass Du es Dir im Kopf zu einer Gewohnheit machst, nur an das Positive zu denken. Ich habe für eine lange Zeit keine Nachrichten mehr im Radio oder Fernsehen gehört, keine Zeitungen gelesen, um mich vor dem Negativen zu befreien. Meine Haltung habe ich darauf konzentriert, was ich werden will und wie ich leben möchte. Und wie ihr seht, habe ich es geschafft mit ein paar einfachen Übungen, die Ihr selbst auch machen könnt, mein Leben komplett selbst zu schmieden.

In meinen nächsten Teilen gehe ich in die Gefühlslage ein bisschen tiefer… freut euch auf einen 2. Teil

Bowl of brown flax seed and linseed oil

Leinöl – Das Omega-3 Kraftpaket

Ich esse jeden Tag einen Esslöffel Leinöl, da es nicht mehr nur ein Lebensmittel für mich ist! Es ist es auch eine der besten Quellen für hochwertige Omega-3-Fettsäuren, die ich als Journalistin und Mutter zweier Kinder benötige. Es ist ein Öl, dass für den menschlichen Körper unverzichtbar ist.

Wusstet Ihr, dass Leinöl mehr Omega-3-Fettsäuren enthält als Fisch?

Während 100 Gramm Leinöl bis zu 55 Gramm Omega-3-Fettsäuren aufweisen kann, finden sich im Fisch wie Hering, Makrele oder Thunfisch nicht mehr als 3 Gramm. Naja ist ja klar, Fisch ist Fisch und kein Öl. Da müsste der Fisch ja min 100Gramm aus Öl bestehen.

Und für was ist eigentlich Omega-3??

Omega-3-Fettsäuren spielen eine wichtige Rolle bei Herzkreislauferkrankungen, aber nicht nur das, bei einem Mangel von Omega-3 kann es zu Kreislaufschäden, Müdigkeit, beeinträchtigung der Sehkraft und Herzproblemen kommen. Auch das Gehirn benötigt dieses wertvolle Öl für sein Denkvermögen. Es reicht hin bis zu Verhaltensveränderungen und Depressionen. Wer also seine Konzentrationsfähigkeiten steigern möchte, und dabei Ausgeglichen werden möchte, sollte sich täglichst einen Essöffel zum Frühstück herrichten.

Leinöl verbessert auch die Bluttfette, schon nach 3 Monaten Einnahme konnte mein vererbter Cholesterienspiegel gesenkt werden. Auch zur Vermeidung von Diabetes gab es schon zahlreiche positive Studien. Nierenwerte wurden verbessert und mein schwacher Blutdruck wurde reguliert.

Ich sage nur: Leinöl ist ein Segen für die Gesundheit

 

 

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Trends mit Nachhaltigkeit

Meine Lieben, ich hatte eine lange Pause. Leider ist die Umstellung von Salzburg nach Tirol doch nicht so gut verlaufen, wie ich dachte. Aber jetzt bin ich wieder bei euch und möchte euch ein bisschen über Nachhaltigkeit im Alltag informieren.

Mein erster Beitrag gilt dem…

“woraus Trinken wir?”

Schon länger ist bekannt, dass unsere Erde über 90% aus Plastik besteht, was mich sehr erschreckt. Aber wenn ich meinen Alltag mal genau beobachte, muss ich leider feststellen, dass fast alles was ich benutze oder womit mein Essen eingepackt ist, aus Plastik besteht.

Deshalb habe ich auf Glasflaschen umgestellt und bin auf soulbottles.com gestoßen. Diese Trinkflaschen sind stylisch, praktisch und komplett frei von Plastik. Verschmutzungen kann man super auf dem Glas sehen. Eine ganz klare WIN-WIN Situation. Sie haben coole Designs auf ihren Flaschen und fast jeder Gast bewundert meine tollen Glasflaschen.

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Zwiespältig – Hund aus Tierschutz

Wie ihr vielleicht schon gesehen habt, haben wir gerade einen Hund! Ihr Name ist “Sami” und sie war ein Straßenhund aus Kroatien, die mit ihren Jungen von Tierschützern aufgenommen wurde. Mein Bruder hat sich zum richtigen Zeitpunkt diesen Hund angenommen, denn kurz nach ihrer Kastration, erlitt die Arme eine Entzündung an ihrer Narbe, die er liebevoll pflegte. (Eine Geschichte, die ich zugut vor 3 Jahren bei der Geburt meines Sohnes erlebt habe, die mich bis heute noch sehr bewegt).

Und das sollte wohl der Anfang einer großartigen Geschichte werden…

Ihr schwerer Leidensweg mit hohem Fieber, Schmerzen und immer wieder Aufenthalte in der Tierklinik erinnerte mich so sehr an meine Geschichte, dass mir dieser Hund so ans Herz gewachsen ist.

Obwohl ich sehr eingespannt bin mit meinen 2 kleinen Kindern, einem Mann und meiner Liebe zu TrendCouture, ist mir wohl unbewusst dieser Hund ins Leben gerutscht.

Ihre Stärke, Gutmütigkeit und Ihre Erlebnisse, die sie wohl in ihren ersten Jahren erlebt hatte, zeichnet mein Leben wieder. Eine Zeit, die vielleicht nicht immer toll war, aber diesen Hund so geprägt hat, dass sie so ist, wie sie jetzt ist. Einfach nur lieb! Abends wenn ich meine Kinder ins Bett lege, und sie früher oft Angst hatten, dann bleibt sie solange bei Ihnen im Zimmer, bis beide eingeschlafen sind. Sie zeichnet eine Ruhe in unsere Familie, die wir zuvor immer ersehnt hatten. Schon nach den ersten Tagen, begleitete sie mich abends ins Bett und bleibt bis in die Morgenstunden an meiner Seite. Das ich bei meinem Mann bis heute noch nicht geschafft habe! (Gell, Schatzi)

Meine Kleine kann unbesorgt mit dem Hund an der Leine laufen, denn ziehen mag sie überhaupt nicht. Schritt für Schritt an unsere Seite begleitet sie uns auf all unseren Wegen. Sowas kennt man von einem Straßenhund gar nicht.

Und doch habe ich ein schlechtes Gewissen

In Österreich ist es nicht überall erlaubt, die Hunde von der Leine zu lassen und das schränkt einen Straßenhund ganz schön ein. Immer konnte sie ihren eigenen Weg gehen, selbst entscheiden wann, wie und wohin sie gehen konnte. Frei zu sein! Das kannte sie von Welpe auf. Und nun…. nun muss sie gehen, wann wir mit ihr gehen, an einer langen Leine mit beschränkter Länge. Laufen? Traut sie sich kaum, denn irgendwann kommt dieser Ruck am Hals, weil die Distanz aus ist. Ist das ein Leben? Ich merke dass es ihr dabei nicht gut geht, sie vermisst ihre Freiheit, über die Wiesen springen zu können und sich ausgelassen in stickenden Pfützen zu welzen.

Ist das ein Hunde-Leben???

Deshalb entschuldige ich mich an den Vaterstaat, dass ich mich nicht immer an seine Regeln halte und den Hund auchmal laufen lasse.

Ich freue mich auf diese einzigartige Geschichte zwischen Hund und Mensch, deren einschneitende Erlebnisse sehr gleich waren.

Wer Interesse hat auch einen Streuner bei sich aufzunehmen, kann ich nur die N&N Helping Dogs empfehlen. Wunderbare Leute, mit einem wunderbaren Einsatz für Tiere!